Standardfräsung für Rasen
Für eine Rasenfläche genügt es, den Stumpf rund 20 bis 30 cm unter Geländeoberkante abzutragen. Die Mulde wird mit Mutterboden aufgefüllt und verdichtet, danach kann direkt eingesät oder Rollrasen verlegt werden.
Der Stubben ist das, was nach jeder Fällung übrig bleibt. Statt ihn auszubaggern, fräsen wir ihn bodentief weg. Der Rest des Gartens bleibt dabei, wo er ist.

Ein stehen gebliebener Baumstumpf ist mehr als ein Schönheitsfehler. Er ist eine Stolperstelle, blockiert die Fläche für Rasen, Beet oder Terrasse, treibt bei manchen Arten hartnäckig wieder aus und zieht mit der Zeit Pilze und Insekten an, die im Holz arbeiten. Wer über den Stumpf hinweg pflastern lässt, bekommt das Problem ein paar Jahre später als absackende Fläche zurück.
Die naheliegende Lösung, den Wurzelstock mit dem Bagger herauszureißen, ist selten die beste. Dabei wird ein großes Loch aufgerissen, das Erdreich rundherum gelockert, Wege und Leitungen sind gefährdet, und die Grube muss anschließend teuer verfüllt werden. Eine Stubbenfräse macht das Gegenteil: Ein schnell laufendes Fräsrad mit gehärteten Zähnen trägt das Holz schichtweise ab, ohne den Boden drumherum aufzureißen.
Zurück bleibt eine Mulde voller Fräsgut, einem Gemisch aus feinen Holzspänen und Erde. Das lässt sich als Mulch für Beete verwenden, oder wir nehmen es mit und füllen die Stelle stattdessen mit Mutterboden auf. Danach ist die Fläche sofort wieder nutzbar.
Die nötige Tiefe hängt daran, was auf der Fläche entstehen soll. Sagen Sie uns Ihr Ziel, dann stimmen wir die Frästiefe darauf ab.
Für eine Rasenfläche genügt es, den Stumpf rund 20 bis 30 cm unter Geländeoberkante abzutragen. Die Mulde wird mit Mutterboden aufgefüllt und verdichtet, danach kann direkt eingesät oder Rollrasen verlegt werden.
Soll dort später gebaut, gepflastert oder neu gepflanzt werden, gehen wir tiefer, in der Regel 35 bis 40 cm. Bei einer Neupflanzung an derselben Stelle nehmen wir zusätzlich das Fräsgut komplett heraus, damit der junge Baum in gewachsenem Boden steht und nicht in verrottendem Holz.
Bei Pappeln, Weiden und alten Ahornen laufen dicke Wurzeln oft weit ins Grundstück und heben Wege oder Pflaster an. Die lassen sich einzeln mitfräsen, soweit sie zugänglich sind. Was unter einer Terrasse oder Mauer liegt, bleibt drin, das sagen wir vorher und nicht erst auf der Rechnung.
Wurzelfräsen ist unkompliziert, wenn drei Dinge vorab geklärt sind. Diese Punkte kosten sonst am Einsatztag Zeit und damit Geld.
Das ist der wichtigste Punkt. Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation und Gartenbewässerung liegen oft genau dort, wo gefräst werden soll. Sagen Sie uns, was Sie wissen, und lassen Sie im Zweifel den Verlauf bestätigen. Eine angefräste Leitung ist teurer als jede Fräsung.
Unsere Maschinen kommen durch Durchgänge ab etwa 90 cm. Ist der Garten nur über eine schmale Treppe oder ein enges Tor erreichbar, sagen Sie es vorher, dann bringen wir die passende Technik mit. Ein Foto vom Zugang reicht uns für die Einschätzung.
Kies, alte Randsteine, Beton oder Draht im Wurzelbereich zerstören Fräszähne. Wenn Sie wissen, dass dort etwas liegt, nennen Sie es. Wir räumen den Bereich vorher frei und arbeiten an solchen Stellen langsamer.
Das Fräsen eines bereits vorhandenen Stumpfs ist keine Fällung und fällt nicht unter die Baumschutzsatzung. Steht der Baum dagegen noch, greifen die Regeln aus unserer Baumfällung, und wir klären die Genehmigung vorab mit.
Abgerechnet wird nach Durchmesser des Stumpfs und Zugänglichkeit. Mehrere Stubben auf einem Grundstück sind deutlich günstiger als einzeln bestellte Termine, weil Anfahrt und Aufbau nur einmal anfallen.
| Leistung | Umfang | Richtpreis |
|---|---|---|
| Stumpf bis 30 cm | gut zugänglich, Standardtiefe | ab 50 € |
| Stumpf 30–60 cm | gut zugänglich, Standardtiefe | 80–150 € |
| Stumpf über 60 cm | je nach Holzart und Lage | ab 180 € |
| Jeder weitere Stumpf | am selben Termin, gleiche Fläche | reduziert |
| Fräsgut abfahren | statt als Mulch liegen zu lassen | nach Menge |
| Mutterboden auffüllen | Mulde verfüllen und verdichten | auf Anfrage |
Frisch gefälltes, weiches Holz frässt sich schneller als ein jahrealter, harter Eichenstumpf. Bei sehr alten Stubben kann der Aufwand deshalb höher liegen.
Schicken Sie uns ein Bild vom Stumpf mit einem Maßstab daneben, etwa einem Zollstock, und ein Foto vom Zugang. Damit können wir den Preis in den meisten Fällen ohne Vor-Ort-Termin nennen.
Am Einsatztag wird der Bereich abgesteckt und abgeschirmt, damit Späne nicht gegen Fenster, Autos oder Gartenmöbel fliegen. Bekannte Leitungen werden markiert.
Das Fräsrad arbeitet den Stumpf schichtweise ab, bis zur vereinbarten Tiefe. Größere Seitenwurzeln nehmen wir mit, soweit sie zugänglich sind.
Fräsgut bleibt als Mulch liegen oder wird abgefahren. Auf Wunsch füllen wir mit Mutterboden auf, damit Sie direkt einsäen oder pflanzen können.
Ein normaler Gartenstumpf ist in 20 bis 60 Minuten weg. Der größere Teil der Zeit geht für Anfahrt, Abschirmung und Aufräumen drauf. Deshalb lohnt es sich, mehrere Stubben in einem Termin zu bündeln.
Können Sie, es dauert je nach Holzart nur fünf bis fünfzehn Jahre. In dieser Zeit sackt die Stelle nach, bleibt schlecht bepflanzbar und zieht holzzersetzende Pilze an. Chemische Stubbenmittel sind im Hausgarten weder zugelassen noch sinnvoll.
Ja, aber nicht direkt in das Fräsgut. Die Späne binden beim Verrotten Stickstoff und entziehen ihn dem jungen Baum. Wir nehmen das Material dann komplett heraus und füllen mit Mutterboden auf. Ein leichter Versatz von ein, zwei Metern hilft zusätzlich.
Bei den meisten Arten nicht. Robinie, Pappel und Essigbaum können aus verbliebenen Seitenwurzeln nachtreiben. Die Triebe lassen sich abmähen, das erschöpft die Wurzel nach ein paar Durchgängen. Wenn Sie so eine Art haben, sagen wir Ihnen das vorher.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an: 0152 56098737
Meistens hängt eins am anderen: Nach der Fällung bleibt ein Stumpf, nach dem Sturm steht die Frage nach der Pflege. Alles aus einer Hand, ein Ansprechpartner.

Ob freistehende Birke im Garten oder großer Baum zwischen Haus, Zaun und Stromleitung: Wir fällen kontrolliert, prüfen vorher die Genehmigung und räumen die Fläche danach auf.
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Ein fachgerechter Schnitt hält den Baum standsicher und vital. Er ist fast immer die günstigere Antwort auf einen Problembaum als die Fällung, und er ist ganzjährig möglich.
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Wenn nach dem Sturm ein Baum auf Dach, Zufahrt oder Zaun liegt, zählt die Reihenfolge: erst die Gefahrenstelle sichern, dann dokumentieren, dann räumen.
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